Farbgebung
CHD hat eine Farbauswahl entsprechend häufig vorkommender Natursteinfarben getroffen. Zur Einfärbung werden ausschließlich mineralische Pigmente verwendet.
Die CHD-Farbtöne
„Kalkstein“,
„Sandstein hell“, „Sandstein braun“,
„Sandstein rot“ und „Granit grau“
haben sich als besonders repräsentativ für natürliche Steine herausgestellt.
Das umfangreiche Angebot auf dem Markt mineralischer Pigmente ermöglicht die Erfüllung von Kundenwünsche nach speziellen Farbtönen.
Mit „Kalkstein“ wird der Farbton der typisch hellen frischen Kalksteine bezeichnet.
Die Oberflächenvariante „glatt, detailreich“ im Farbton „Kalkstein“ entspricht dem fast weißen Kalkgestein wie wir es zum Beispiel von der Ostseeinsel Rügen oder der südenglischen Küste mit ihren „seven sisters“ kennen.
Mit Oberflächenvariante „antik, rau“ ist der Farbton „Kalkstein“ mit einem etwas gelblicherem Farbstich, dem natürlichem Kalkgestein wie zum Beispiel dem Solnhofener Plattenkalk oder dem „Jura gelb“ des Jura Kalksteins näher.
Es existieren Sandsteine auf allen Kontinenten der Erde und in vielen unterschiedlichen Farbtönen. Grundfarben der Sandsteine sind grau, gelb, rot und braun.
Der Farbton „Sandstein hell“ ist dem Postaer Sandstein (heutiges Abbaugebiet Wesenitztal bei Dresden) nachempfunden. Dieser gelblich warmtonige Sandstein schmückt heute noch verschiedenste geschichtsträchtige Bauten wie zum Bespiel die Frauenkirche in Dresden.
Das Rot des Karlshafener Sandsteins, auch „Roter Wesersandstein“ genannt, war Vorbild für unseren Farbton „Sandstein rot“. Z. B. wurden in Hamburg um 1900 viele Brücken aus rötlichem Naturstein erbaut.
Mit dem Farbton „Sandstein braun“ wollte CHD die Farbe der verbauten braunen Natursandsteine des Berliner Reichstags nachempfinden.
Diese braunen Sandsteine stammen aus Udelfangen, Reinland-Pfalz. Unter anderem wurde das Heidelberger Schloss und der Königspalais in Den Haag mit diesen Steinen erbaut und verziert. Weitere Beispiele für den Farbton „Sandstein braun“ sind die schönen Gebäude Nürnbergs.
Der typische, mittel- bis grobkörnige, grau-schwarze Granit, mit seinen Kristallen die mit dem blossem Auge erkennbar sind, diente CHD als Vorlage für den Farbton „Granit grau“. Besonders der „Westlausitzer Granodiorit“ war Beispiel für CHDs Farbton „Granit grau“, der durch Zugabe verschiedener Gesteinsgranulate hergestellt wird.

